Aufbau einer widerstandsfähigen Lieferkette im Jahr 2026
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Eines der Hauptprobleme, mit denen Hersteller im Jahr 2026 konfrontiert sind, ist eine zunehmend unsichere Lieferkette. Eine tödliche Kombination aus Zolländerungen, globaler politischer Instabilität und stetig steigenden Preisen hat zu einem wachsenden Problem beigetragen. Störungen im Geschäftsbetrieb und in der Lieferkette rangierten 2026 auf Platz 3 der weltweit größten Risikofaktoren. Warum sind Lieferketten einem so hohen Risiko ausgesetzt?

Tarifänderungen
Wenn sich die Tarife ständig ändern, wirkt sich dies schnell auf die Material- und Versandkosten aus. Wenn beide Enden der Lieferkette raschen Preisschwankungen unterliegen, kommt es zu Belastungen in allen anderen Gliedern der Kette, und eine konsistente Preisgestaltung wird unmöglich. Es gibt eine Reihe von Angebotsstrategien, auf die Geschäfte zurückgreifen können, um wettbewerbsfähige Preise zu erzielen, aber die Auswirkungen auf die gesamte Lieferkette sind dennoch erheblich. Versandverzögerungen, unerwartete Ein- und Ausfuhrzölle und schrumpfende Gewinnmargen sind nur einige der Probleme, die mit einer Lieferkette einhergehen, die nicht vor Tarifänderungen geschützt ist.
Steigende Preise
Während die globale durchschnittliche Inflation in den letzten Jahren gesunken ist, haben sich die jüngsten Tarifänderungen stark negativ auf die Fertigungsindustrie ausgewirkt. Infolgedessen sind die Materialpreise im Allgemeinen höher, was zu erhöhten Produktionskosten führt, die von den Herstellern absorbiert werden. Die Geschäfte müssen dann einen schmalen Grat zwischen wettbewerbsfähigen Preisen für die Kunden und dem Versuch, die sich schnell ändernden Kosten zu decken, ohne ihre Lieferanten zu kurz kommen zu lassen, beschreiten. Die Unsicherheit in der gesamten Lieferkette erschwert die effiziente Planung und Zuweisung von Ressourcen, und die strategische Langzeitplanung ist für alle Mitglieder der Lieferkette schwieriger denn je.
Der Fachkräftemangel
Ein großes Problem in der Branche ist der Fachkräftemangel im verarbeitenden Gewerbe, der dazu führt, dass Lieferanten und qualifizierte Handwerker knapp sind. Ohne genügend Arbeitskräfte haben die Werkstätten Mühe, mit der Nachfrage Schritt zu halten, und müssen höhere Löhne und Sozialleistungen anbieten, um Arbeitskräfte anzuwerben und zu halten. In einer Zeit, in der die Preise nur steigen, entscheiden sich viele dafür, mit Preiserhöhungen, weniger Aufträgen und längeren Produktionszeiten zu reagieren, was letztlich die ohnehin schon angeschlagene Lieferkette zusätzlich belastet.
Was können Hersteller also dagegen tun?

Reshore
Eine beliebte Strategie der letzten Jahre ist, dass Hersteller zunehmend versuchen, ihre gesamten Lieferketten wieder ins Inland zu verlagern. Durch Reshoring können Hersteller sicher sein, dass sie vor Zöllen und globalen Störungen geschützt sind. Die geografische Nähe verkürzt außerdem die Lieferzeiten, wodurch die gesamte Lieferkette schneller, effizienter und kostengünstiger wird.
Strategische Planung
Strategien wie Szenarioplanung und kurzfristige Prognosen können Geschäften helfen, sich auf die Zukunft vorzubereiten. Wenn Sie wissen, mit welchen Herausforderungen Ihr Geschäft in den nächsten Monaten oder Jahren konfrontiert sein könnte, können Sie sich rechtzeitig auf unangenehme Überraschungen vorbereiten.
KI
Der Einsatz modernster Technologien ist der schnellste Weg, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen. Mit umfangreichen Datenanalysen und Automatisierung kann KI heute Prozesse beschleunigen, Lagerbestände vorhersagen und die Versandlogistik genauer und effizienter verwalten als ein Mensch. In einer sich ständig verändernden Welt ist es wichtiger denn je, über ein Tool zu verfügen, das rund um die Uhr alle Ihre Daten im Blick behält.
Frontloading
Die Beschleunigung der Lieferzeiten, damit Produkte und Materialien die Häfen passieren, bevor Zölle in Kraft treten, ist eine gängige Methode für Unternehmen, um ihre Lieferkette (kurzfristig) zu schützen. Dies ist die Strategie, die im Jahr 2025 unzählige Geschäfte und Unternehmen gerettet hat, und sie ist auch für 2026 im Auge zu behalten.
Leider hat Frontloading aufgrund seiner Beliebtheit auch einzigartige Nachteile. Wenn mehrere Unternehmen versuchen, ihre Fracht vorzuziehen und dieselben Versandwege zu nutzen, kommt es unvermeidlich zu Verzögerungen und Blockaden in den Häfen. Eine proaktive Planung und Diversifizierung der Versandwege kann dazu beitragen, dies zu verhindern, während die Vorteile des Frontloading weiterhin genutzt werden können.
Starke Beziehungen
Schließlich kann und wird es, egal wie sorgfältig Sie planen, zu Problemen kommen. Wenn Sie positive Beziehungen zu all Ihren Lieferanten aufbauen und pflegen, können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Lieferanten Verständnis zeigen und Ihnen helfen, Störungen so reibungslos wie möglich zu bewältigen, wenn Probleme auftreten. Letztendlich ist es schließlich im Interesse aller, die Lieferkette zu schützen – niemand möchte das schwächste Glied sein.
Über AMFG
AMFG arbeitet mit Herstellern von Produkten mit hoher Variantenvielfalt und geringen Stückzahlen auf der ganzen Welt zusammen und optimiert deren Abläufe mit unserer hochmodernen Softwareplattform. Unsere skalierbaren Tools automatisieren alle Phasen des Fertigungsprozesses und bieten automatische Angebotserstellung und Auftragsverwaltung. Mit unserer Software können sich unsere Kunden effizient und präzise an komplexe Anforderungen anpassen und sich so ihre Position an der Spitze der Fertigungsindustrie sichern.
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